Lassen Sie niemals den Hund bei hohen Temperaturen im Auto eingesperrt.
Ein im Schatten abgestelltes Auto kann binnen kürzester Zeit in der prallen Sonne stehen und zur tödlichen Falle für den Hund werden.
Sollten Sie beobachten, dass ein parkendes, unbelüftetes Auto in der Sonne steht, indem sich ein Hund aufhält, alarmieren Sie sofort die Polizei. Es handelt sich um Tierquälerei, die in diesem Fall (ausnahmsweise) mit sehr hohen Strafen geahndet wird.
Warten Sie nicht zu lange, schlagen sie notfalls die Scheibe ein und bestehen Sie auf weitere Maßnahmen durch die Polizei.
Einige Tipps:
An heißen Sommertagen sollte man folgendes beachten:
Bei Hitze das Tier nicht im Auto zurücklassen.
Bei längeren Autofahrten auch für den Hund Trinkwasser bereithalten.
Vor allem kranke und ältere Hunde nicht auf Radtouren etc. überfordern.
Unter den hohen Temperaturen leiden auch die Tiere !
Der Wärmeaustausch bei Hunden beispielsweise erfolgt über das Hecheln.
Mit diesem stoßartigen Atemholen bei heraushängender Zunge werden mit bis zu 10 Atemzügen pro Sekunde nahezu 100 Liter Luft in einer Minute ausgetauscht. Die Angefeuchtete, warme Luft wird ausgestoßen, kühlere eingeatmet. Dabei kann der Körper viel Feuchtigkeit und damit Wärme abgeben.
Diese Art der Wärmeregulation funktioniert jedoch nur, wenn die eingeatmete Umgebungsluft kühler und weniger feucht ist als die ausgestoßene und dem Hund genügend Wasser verfügbar ist.
Ganz wichtig ist, während der heißen Sommertage die ausreichende Versorgung des Hundes mit Trinkwasser.
Während der Fahrt sollten die Fenster jedoch nicht geöffnet sein, da Hunde außerordentlich anfällig für Ohren- aber auch Augenentzündungen sind.
Erkennen eines Hitzschlags:
Extremes Hecheln und Atemfrequenz
Schwacher Puls
Hohe Herzfrequenz
Blaufärbung der Schleimhäute
Ab 42 Grad Körpertemperatur: Bewusstlosigkeit.
Maßnahmen:
Kühlung des Hundes; Vorsichtig bei den Beinen beginnen da sonst Gefahr von Kreislaufversagen!
Wasser zu trinken geben – nicht zu kalt und langsam!
Beruhigen
Frische Luft zufügen
Evtl. Schockmaßnahmen